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Zypern wird seit Jahren als „Steuer-Hotspot“ vermarktet: niedrige Körperschaftsteuer, EU-Mitgliedschaft, internationales Umfeld. Viele Gründer hören früh den Satz: „Die Gründung kostet nur ein paar Hundert Euro.“ Das ist formal nicht falsch, aber nicht die ganze Wahrheit.
Die staatlichen Gebühren sind tatsächlich überschaubar. Die echten Kosten entstehen in der Praxis fast immer durch Anwaltshonorare, Übersetzungskosten, Mehrwertsteuer, Bearbeitungsgebühren und Agenturkosten – plus Banking und laufende Compliance.
Wenn du online „Firmengründung Zypern Kosten“ googelst, findest du oft nur eine Zahl. Das Problem: Viele Anbieter nennen ausschließlich die Behördengebühren – und lassen den Rest offen. Deshalb zuerst die klare Basis: So viel verlangt der Staat tatsächlich.
| Gebühr | Standard | Express |
|---|---|---|
| Namensantrag | 10 € | 30 € |
| Stempelsteuer | 53 € | 53 € |
| Filing-Gebühren | 165 € | 265 € |
| Erforderliche Zertifikate | 100 € | 180 € |
Wichtig: Alle Kosten, die zu den 328 € oder 528 € dazukommen, sind Anwaltshonorar, Übersetzungskosten, Mehrwertsteuer, Bearbeitungsgebühren und Agenturkosten.
Diese Zusatzkosten erklären, warum viele Angebote in der Realität bei Mehrere tausend Euro landen – je nach Struktur, Dokumentationsaufwand und Serviceumfang.
Die häufigste Überraschung: In Zypern läuft die Gründung in der Praxis fast immer über einen lokalen Anwalt bzw. einen Corporate Service Provider. Der Staat kassiert nur ein paar hundert Euro, aber die eigentliche Arbeit macht das Setup-Team.
Hier entstehen Kosten, die in vielen „ab“-Preisen nicht transparent enthalten sind: Dokumentenerstellung, Einreichung, Kommunikation, UBO-Meldung, erste Compliance-Prüfungen und häufig auch das Koordinieren der Bank-Unterlagen.
Der Preis variiert stark, weil er an deiner Struktur hängt: Eine einfache Ltd. ohne Besonderheiten ist günstiger als eine Struktur mit Holding-Logik, mehreren Gesellschaftern, internationalen Zahlungsströmen oder „sensiblen“ Branchen.
Praxis-Realität: Je nach Struktur, Dokumentationsaufwand und Serviceumfang liegen die Kosten bei vielen Anbietern häufig im Bereich von mehreren tausend Euro.
Ein Kostenpunkt, den man in Werbeanzeigen kaum sieht, sind Dokumente. Banken, Behörden und Service-Provider verlangen je nach Fall: beglaubigte Passkopien, Wohnsitznachweise, Nachweise zur Mittelherkunft, ggf. Bankreferenzen – manchmal auch beglaubigte Übersetzungen.
Das ist kein „Abzocke-Feature“, sondern ein Compliance-Standard. Es kostet Geld. Und es kostet Zeit. Je internationaler du bist, desto höher steigen diese Aufwände.
Wenn mehrere Personen beteiligt sind (z. B. Gesellschafter, Geschäftsführer), vervielfacht sich der Dokumentationsaufwand – und damit auch die Kosten.
Viele Gründer wundern sich: „Warum ist die Rechnung plötzlich höher?“ Ein häufiger Grund ist die Mehrwertsteuer auf Dienstleistungen. Die staatlichen Gebühren sind davon getrennt, aber Anwalt- und Agenturleistungen sind in der Regel VAT-relevant.
Das Problem ist weniger die VAT selbst als dass sie in vielen Angeboten nicht klar ausgewiesen wird. Dadurch wirkt ein Paket günstiger – bis zur finalen Rechnung.
Wenn du vergleichen willst, achte darauf, ob Angebote als „netto“ oder „brutto“ ausgewiesen sind, und ob zusätzliche Compliance-Leistungen ebenfalls VAT-pflichtig sind.
In vielen Fällen ist nicht die Gründung des Engpasses, sondern das Bankkonto. Gerade 2026 prüfen Banken deutlich strenger: Geschäftsmodell, Mittelherkunft, Kundenstruktur, Länderbezüge und wirtschaftlich Berechtigte.
Viele Anbieter kalkulieren dafür zusätzliche „Banking-Fees“, weil es echte Arbeit ist: Unterlagen vorbereiten, Rückfragen beantworten, Dokumente nachreichen und die Struktur plausibel erklären.
Wenn Banking nicht gut geplant ist, wird es teuer – nicht nur finanziell, sondern auch in Zeit, Nerven und verlorenen Monaten. Genau deshalb ist Banking einer der häufigsten versteckten Kostenblöcke.
Viele kalkulieren nur bis zur „Incorporation“. Die Wahrheit ist: Eine Ltd. in Zypern muss laufend geführt werden. Dazu gehören Buchhaltung, Jahresabschlüsse, Steuererklärungen, Registerpflege und in vielen Fällen regelmäßige Updates im Zusammenhang mit UBO/Compliance.
Je nach Umsatz, Transaktionsvolumen und Branche können diese laufenden Kosten deutlich variieren. Wer hier zu knapp kalkuliert, zahlt später drauf oder fährt die Struktur riskant „auf Kante“, was langfristig deutlich teurer werden kann.
Ja, die staatlichen Gebühren sind niedrig: 328 € Standard oder 528 € Express. Diese Zahl wird oft als „Gesamtkosten“ missverstanden. In der Realität ist das nur der behördliche Basisteil.
Die echten Kosten entstehen durch Anwalt, Agentur, Übersetzungen, Mehrwertsteuer, Banking und laufende Compliance. Deshalb liegen die Gesamtkosten je nach Struktur, Dokumentationsaufwand und Serviceumfang bei vielen Gründern im Bereich von mehreren tausend Euro.
Merksatz: Zypern ist kein „billiger Trick“. Zypern ist ein EU-Standort, der funktioniert – wenn die Struktur sauber geplant, dokumentiert und langfristig geführt wird.
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Bigfoot
Veröffentlicht am 10 Januar, 2026 / Antworten
Astreiner Bericht. Mit den staatl. Gebühren kann ich bestätigen, habe erst selber gegründet. Aber ohne Anwalt geht es nicht bzw. nicht zulässig.
Elvira
Veröffentlicht am 11 Januar, 2026 / Antworten
Das habe ich schon länger gesucht. Mehr als 2500 EURO sollte alles zusammen nicht mehr kosten meiner Meinung nach.
Thomas Hofmann
Veröffentlicht am 12 Januar, 2026 / Antworten
Wir liegen bei Gründung sogar unter 2.000 €. Über eine Kontaktaufnahme bei Bedarf danken wir im Voraus!
Massimo
Veröffentlicht am 13 Januar, 2026 / Antworten
Ich will starten. Hoffe es meldet sich einer bei mir
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